Fünfmal Nein zu Palantir

By FASTILY - Own work, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=72486815

Fünfmal Nein zu Palantir

By FASTILY - Own work, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=72486815

Gleich mehrmals prüfte das Verteidigungs­departement Palantir-Software und entschied sich dagegen – auch wegen der Datensouveränität, zeigen neue Recherchen. Was Bundesrat Martin Pfister dabei unerwähnt liess und warum die Grünen nun eine «Lex Palantir» fordern.

Von Adrienne Fichter, Balz Oertli (Text)

Alex Karp hat gute Nachrichten für seine Aktionäre. «Wir lieben diese Resultate», sagt der CEO und Mitgründer des US-Technologie­unternehmens Palantir am 3. August über das vergangene Quartal. Das Wachstum mit bestehenden Kunden nennt er «absurd stark».

Nur in Europa läuft es schlecht. «The growth sucks», sagt Karp, die Ergebnisse seien miserabel.

Und das, obwohl der Kontinent ohne Palantir schlechter dastünde, behauptet Karp: «Wir unterstützen sehr viele Institutionen in Europa. (…) Geheime Institutionen. Ohne unsere Produkte hätten sie Terrorismus, und ihre Migrations­probleme und die Folgen wären zehnmal so gross.»

Karp stellt Palantir als unverzichtbar für Europas Sicherheit dar. Doch die Verbindungen europäischer Regierungen zum Unter­nehmen geraten zunehmend in die Kritik.

Das hat vor allem mit den engen Banden zwischen der Palantir-Führung und dem Weissen Haus sowie mit dem Gedankengut von CEO Alex Karp und Mitgründer Peter Thiel zu tun. Kritikerinnen werfen dem Unter­nehmen vor, dass seine Systeme missbraucht werden können, um Menschen­rechts­verletzungen in den palästinensischen Gebieten und mutmassliche Kriegs­verbrechen der USA im Iran-Krieg zu unterstützen.

Für den aus der Sicht von Karp dümpelnden Geschäfts­gang in Europa gibt es Gründe, wie ein Blick in die Schweiz zeigt. Die Schweizer Behörden erkannten schon früh, welche Risiken mit den Palantir-Produkten verbunden sind. Wie eine Recherche der Republik und des WAV Recherche­kollektivs im Dezember 2025 aufzeigte, versuchte der Tech-Riese während sieben Jahren, die Schweizer Bundes­behörden als Kundinnen zu gewinnen – ohne Erfolg. Am kritischsten fiel die Einschätzung der Schweizer Armee aus. Ein interner Evaluations­bericht vom Dezember 2024 hielt fest, ein Abfluss sensibler Daten könne nicht ausgeschlossen werden.

Palantir verklagte die Republik auf Gegen­darstellung – und sorgte damit für weltweite Aufmerksamkeit. Der britische «Guardian» und die «Financial Times» berichteten über den Fall, SRF drehte einen Dokfilm. Im Juni dieses Jahres scheiterte der Techgigant vor dem Zürcher Handels­gericht und verzichtete darauf, den Fall weiterzuziehen.

Neue Recherchen der Republik mit dem WAV Recherche­kollektiv zeigen nun: Der Armee­bericht war nur die Spitze des Eisbergs.

Denn insgesamt haben sich die Schweizer Armee und das Bundesamt für Rüstung Armasuisse fünfmal eingehend mit den Palantir-Produkten beschäftigt – und sich jedes Mal dagegen entschieden.

Mehrmals bestanden Zweifel, ob Palantir ein Kern­versprechen einlösen könne: dass die Kunden die Daten­souveränität behalten – also die volle Kontrolle über ihre Daten. Ein geplanter Test bei der Armee fand gar nicht erst statt, weil Palantirs Vorschlag die Anforderungen der Armee nicht erfüllte. Eine davon lautet: Die Software muss vor Ort auf Servern der Armee laufen.

Bisher war nicht bekannt, wie oft Armee und Armasuisse Palantirs Produkte geprüft hatten – und dass ein geplanter Test an konkreten Sicherheits­bedenken scheiterte. Auch Verteidigungs­minister Martin Pfister erwähnte diese Vorgänge nicht, als er die Sicherheits­politische Kommission des Nationalrats über Palantir informierte.

Die Kommission erfährt nichts davon

Am 26. Januar 2026 steht das Thema «Zusammen­arbeit mit Firmen wie Palantir» auf der Agenda der Sicherheits­politischen Kommission des Nationalrats. Verteidigungs­minister Martin Pfister gibt persönlich Auskunft.

Pfister hält sich kurz, wie seine Sprechnotizen und ein Auszug aus dem Protokoll zeigen, die der Republik und dem WAV Recherche­kollektiv vorliegen: So sagt Pfister, das Bundesamt für Rüstung Armasuisse habe die Beschaffung einer Palantir-Software für das Informatik­system des Militärischen Nachrichten­dienstes geprüft. Dabei handelte es sich um Palantirs Behörden­produkt Gotham, wie die Armee auf Anfrage bestätigt.

Vor der Kommission fährt Pfister fort: Die Palantir-Software sei damals nicht beschafft worden, weil sie sich nicht geeignet habe. «Dies zum spezifischen Fall Palantir», sagt Pfister und erklärt, nach welchen Kriterien IT-Lieferanten grund­sätzlich ausgewählt werden.

Die Recherchen zeigen, was bei Pfisters Auskunft unerwähnt blieb: Sein Departement war damals noch im Gespräch mit Palantir. Im Protokoll einer Geschäftsleitungs­sitzung der Abteilung Wissenschaft und Technologie von Armasuisse vom 29. Januar 2026 – also drei Tage nach Pfisters Auftritt bei der Sicherheits­politischen Kommission – steht, das Zentrum für künstliche Intelligenz und Simulation habe für eine weitere Verwaltungs­einheit einen Anwendungs­fall für die KI-Plattform von Palantir entwickelt und: «Palantir erstellt nun ein Angebot.»

Doch davon erfährt die Kommission nichts – ebenso wenig von den weiteren früheren Prüfungen, die gegen einen Einsatz von Palantir ausgefallen waren. Das Verteidigungs­departement erklärt dies auf Anfrage damit, dass es sich um «Vorabklärungen und nicht um ein laufendes Beschaffungs­verfahren» gehandelt habe.

Nach der Veröffentlichung der Palantir-Recherche im Dezember 2025 meldeten sich verschiedene Quellen und berichteten davon, dass die Produkte des US-Techkonzerns beim Verteidigungs­departement möglicher­weise noch nicht abgeschrieben seien.

Weitere Dokumenten­gesuche mit Berufung auf das Öffentlichkeits­gesetz und Gespräche mit zusätzlichen Quellen ermöglichten es in den folgenden Monaten, nachzuzeichnen, wie die Armee und Armasuisse die Produkte von Palantir prüften – und woran ein Einsatz jeweils scheiterte.

Das jüngste Beispiel: Im Herbst 2025 trafen sich Spitzen­vertreter von Armasuisse und Palantir zweimal in Zürich. Im September waren Rüstungschef Urs Loher und sein Stellvertreter Thomas Rothacher dabei, zwei Monate später lud Palantir Fachexperten von Armasuisse ein.

Konkreter Anlass war das Projekt des Zentrums für Künstliche Intelligenz und Simulation. Armasuisse suchte einen Anbieter für eine KI-Experimentier­plattform zur «Lage­verfolgung».

Die Aufgabe: Palantir sollte zeigen, wie mit KI verschiedene Daten­quellen – etwa Sensordaten, Berichte, geografische Informationen – zu einem laufend aktualisierten, visualisierten Lagebild zusammen­geführt und Entscheidungs­trägerinnen zugänglich gemacht werden können. Ein Machbarkeits­test sollte klären, ob dies auf Palantirs Platt­formen grundsätzlich möglich ist. Doch dann geschah: nichts.

Auf Anfrage der Republik schreibt Armasuisse, der Versuch habe nicht stattgefunden. Die Treffen hätten dazu gedient, herauszufinden, ob ein Machbarkeits­test mit Palantir infrage komme. Palantir habe am Treffen nicht nur sein Produkt vorgestellt, man habe auch «Fragen bezüglich Sicherheit und souveränem Betrieb der Technologie im Bereich Daten­aufbereitung und Daten­analyse» diskutiert.

Das Fazit sei «negativ» ausgefallen.

Ein Test, der nie stattfand

Auch die Armee hat sich intensiver als bisher bekannt mit Palantir-Produkten auseinander­gesetzt – und auch sie winkte ab.

Wie die Republik bereits berichtete, evaluierte der Armeestab 2024 die Palantir-Produkte und empfahl, diese nicht zu beschaffen und stattdessen auf Open-Source-Lösungen zu setzen.

Palantir entgegnete damals, seine Produkte seien nie «praktisch» bewertet worden und man habe auch nie an einem offiziellen Verfahren teilgenommen. So steht es in der Gegen­darstellungs­klage gegen die Republik, in einer Stellungnahme gegenüber SRF sowie im hauseigenen Blog. Im Blogpost präzisiert das Unter­nehmen, der Armeestab habe für den Bericht «weder Zugang zu einer Live-Demonstration» gehabt noch habe «eine praxis­bezogene technische Bewertung» stattgefunden.

Eine Live-Demonstration für Angehörige der Armee gab es allerdings: Im März 2023 besuchten vier Mitarbeiter während einer Dienstreise in den USA Palantir. Sie sahen vor Ort, wie die Software Informationen aus verschiedenen Quellen zu einem Lagebild zusammenfasst.

Ob die Armee die Software auch selbst testen konnte, ist eine andere Frage. Ein Mail­verlauf zwischen der Armee und Palantir zeigt nun: Das Militär wollte testen. Doch es kam nie so weit.

Der entsprechende Austausch zwischen Vertretern der Armee und Palantir fand laut VBS im Rahmen des Weltwirtschafts­forums 2021 statt – ein Jahr nach dem Treffen von Ex-Bundeskanzler Walter Thurnherr mit Palantir-Vize­präsidentin Laura Rudas am selben Anlass. Das WEF 2021 wurde wegen Corona jedoch offiziell abgesagt.

Ein Mitarbeiter der Armee erhält daraufhin den Auftrag, das Potenzial der Palantir-Produkte zu prüfen. Per Mail vereinbart er mit Palantir ein Treffen Mitte Dezember 2021. Zuvor definiert die Armee Anwendungs­szenarien und nennt ihre Anforderungen an einen Testlauf. Eine davon: Die Software muss «on premise» laufen, also auf lokalen Servern unter Hoheit der Armee, ohne Verbindung zu einer Cloud oder zu externen Servern, wie die Armee auf Anfrage bestätigt. Laut der Armee präsentiert Palantir am Treffen seine Produkte.

Im Juli 2022, sieben Monate nach dem ersten Treffen, meldet sich Palantir wieder. Der Betreff der E-Mail lautet: «Hardware specifications …». Es folgt ein Hin und Her, bei dem es um Server­anforderungen und Test­daten geht. Die Armee will die Palantir-Software auf ihren eigenen Servern und ohne Cloud-Anbindung testen, und dies mit verschiedenen Daten­sätzen, darunter Standort­daten von Mobil­telefonen. Am Schluss scheint alles bereit für einen Testlauf, doch der findet nie statt.

Die Armee entscheidet sich gegen den Test und sagt Palantir ab. Der Betreff der letzten Mail von Palantir an die Armee am 26. Oktober lautet: «Thank you for the opportunity.»

Eine Sprecherin der Armee begründet die Absage an den US-Techkonzern der Republik gegenüber zum einen mit dem Preis. Die Lizenz­kosten seien zu «kostenintensiv, beziehungs­weise für die Armee nicht vertretbar gewesen». Aber es gibt noch einen brisanteren Grund: «Bei Palantir zeigte sich, dass die Lösung die Anforderungen der Schweizer Armee nicht abdeckte. Dazu gehörte insbesondere die Möglichkeit eines Betriebs auf der eigenen Infrastruktur.»

Will heissen: Die damals angebotene Lösung liess sich nach Angaben der Armee also nicht ausschliesslich auf armee­eigenen Servern betreiben.

Deshalb habe man keine weitere Zusammen­arbeit angestrebt. Denn, so die Armee­sprecherin weiter: «Eine Lösung, bei der Daten oder Teile der Software auf externen Infrastrukturen betrieben werden, kam aus daten­schutzrechtlichen, rechtlichen und ethischen Gründen für die Armee nicht infrage.»

Das Versprechen der Datenhoheit

Diese Begründung müsste Europas Behörden aufhorchen lassen – insbesondere die Behörden jener Länder, in denen die Geheim­dienste mit Palantir zusammen­arbeiten, wie inter­nationale Recherchen zeigen (siehe Box «Europa­weite Medien­kooperation»).

Denn Palantir verspricht seinen Kunden, dass sie die Kontrolle über ihre Daten behalten. Ein Unternehmens­sprecher sagte im August 2025: «Eine Übertragung oder ein Abfluss von Daten – etwa in die USA – ist technisch ausgeschlossen.» Auch das Innen­ministerium Nordrhein-Westfalen, ein Palantir-Kunde, versichert, seine Daten blieben unter eigener Kontrolle, und Betrieb und Zugriffs­regeln verhinderten, dass sie unbefugt nach aussen gelangten.

Mit den Ergebnissen der Recherche der Republik und des WAV Recherche­kollektivs konfrontiert, bestätigt Palantir den «gelegentlichen Austausch» mit der Schweizer Armee. Es habe jedoch nie eine «formelle, vertiefte technische Evaluation» ihrer Software durch das Schweizer Militär stattgefunden. Zudem würde ihre Zusammen­arbeit mit verschiedenen «nationalen Sicherheits­organisationen» in Europa zeigen, dass ihre «Software keine Heraus­forderungen für die Daten­souveränität» darstelle. Kunden hätten «rechtlich, technisch und physisch» die volle Kontrolle über ihre Daten und «weder Palantir noch eine Drittpartei» könnten eigenständig auf deren Daten zugreifen.

Im Schweizer Verteidigungs­departement scheint man jedoch davon nicht überzeugt. Weder im Jahr 2022 noch danach.

So zog Armasuisse Palantir 2024 zwar noch in Betracht, zu Beginn des Armee­projekts «Psi», benannt nach dem griechischen Buchstaben. Es soll das Lagebild der Luftwaffe verbessern – im Bereich der elektronischen Kriegsführung.

Das Projekt­team diskutierte zu Beginn die Palantir-Software, verwarf sie aber bald, «weil andere Lösungs­ansätze als erfolg­versprechender eingestuft wurden», so das Bundesamt für Rüstung auf Anfrage. Eine Offerte habe Palantir nie eingereicht, da man keine angefordert habe.

Das alles zeigt: Palantir hat sich beim Verteidigungs­departement die Zähne ausgebissen. Grund dafür waren Datenschutz­bedenken bei den Produkten von Palantir.

Sorge vor dem Zugriff auf «kritische Daten»

Diese Erkenntnisse decken sich mit dem, was Insider aus den Cyber­einheiten der Armee erzählen. Vor allem zwei Aspekte sind für sie No-gos: Erstens ist der Quellcode der Software von Palantir nicht offengelegt. Eine Insiderin sagt: «Es wird einem ein magic layer verkauft – eine magische Schicht, die alles verbindet. Aber wir sehen eben nicht unter die Oberfläche.»

Zweitens setzt Palantir eigene Software-Ingenieure ein, die direkt beim Kunden arbeiten, um die Software unter anderem zu installieren und zu konfigurieren.

Militärische Informationen könnten so in die Hände von Angestellten des daten­hungrigen Silicon-Valley-Konzerns gelangen, befürchten die Spezialisten. Davor warnt auch der Armee­bericht: Die Ingenieure erhielten «Zugang zu kritischen Prozessen und Daten», was die «Geheim­haltung militärischer Informationen» herausfordere.

Dass Palantir-Mitarbeiterinnen unter bestimmten Bedingungen Zugang zu sensiblen Kunden­daten haben können, zeigt das Beispiel des englischen Gesundheits­dienstes NHS: Drei Palantir-Ingenieure hätten dort stets Administratoren­zugang; unter kontrollierten Bedingungen könnten Ingenieurinnen auch identifizierbare Patienten­daten einsehen.

Der Druck auf die britische Regierung ist aufgrund ihrer Zusammen­arbeit mit Palantir in den vergangenen Monaten so stark geworden, dass sie Berichten zufolge nun aus dem laufenden Vertrag mit Palantir aussteigen will. Das dürfte Palantirs CEO Alex Karp nicht freuen, da Grossbritannien 10 Prozent des Unternehms­umsatzes beisteuert.

Der ganze Beitrag gibt es hier zu lesen: https://www.republik.ch/2026/10/15/fuenfmal-nein-zu-palantir

Auf meinem Blog veröffentliche ich sämtliche Beiträge, die ich auf allen meinen Kanälen publiziere. Entweder in vollständiger (eigene Beiträge dieses Blogs oder dnip.ch) oder gekürzter Form (republik.ch). Da ich nur in Teilzeit angestellt bin, freue ich mich über jeden Support.

Wer mich unterstützen möchte für meine Publikationstätigkeit auf meinem Blog, kann gerne auf das Vereinskonto Techjournalismus.ch spenden.

Ziel ist es, diesen Blog auch in Zukunft redaktionell auszubauen. Bei genügend finanzieller Unterstützung kann ich auch kleinere Rechercheaufträge an andere Journalist:innen vergeben. Ich freue mich über jede Spende!

Verein Techjournalismus.ch

4053 Basel

CH36 0077 0255 9452 2200 1

Weitere Beiträge

Die schlechten Cloud-Rahmenverträge des Bundes

Fragwürdige Haftungsklauseln und wenig Anspruch auf digitale Souveränität: Meine Analyse zeigt, dass die soeben verlängerten Cloud-Rahmenverträge der Bundesverwaltung einfach nur klassische Standardverträge von Hyperscalern sind. 2021 vergab die Bundeskanzlei Aufträge für den Betrieb von Public Cloud-Anwendungen der Bundesverwaltung – an den chinesischen Konzern Alibaba sowie an die US-Firmen Microsoft, IBM,

Weiterlesen

Controversy over security in the digital health record

Today, the National Chamber is about to vote on the Electronic Patient Record Act. The Federal Office of Public Health is refusing to engage in a fundamental technical debate. The digital civic society might push for a referendum. (note: Original article is written in German. Translation via Deepl Pro). If

Weiterlesen

Streit um Sicherheit bei digitalem Gesundheits­dossier

Heute entscheidet der Nationalrat über das Gesetz zur elektronischen Krankenakte. Das BAG verweigert eine technische Grundsatz­diskussion. Deshalb droht nun ein Referendum. Würde man für das Projekt des elektronischen Patienten­dossiers ein eigenes Patienten­dossier anlegen, wäre die Liste der Pathologien lang: ein komplexes Geflecht von verschiedenen Akteuren, Pseudo­wettbewerb, chronisch mangelnde Nachfrage aufgrund fehlender Pflichten

Weiterlesen