Das neue digitale Bürgerrecht «made in Switzerland»

Das neue digitale Bürgerrecht «made in Switzerland»

Wäre ich nochmals Politikwissenschaftsstudentin im Masterstudium, würde ich die Policy-Diffusion zum Thema «Digitale Integrität» studieren.


Soooo spannend. 🤩

Heute geht es um eine Schweizer Menschenrechtserfindung «made in Romandie», weltweit einzigartig. Das #RechtaufdigitaleIntegrität.

Dieses bedeutet konkret:

ein Recht auf Vergessenwerden,
ein Recht auf ein Offline-Leben,
ein Recht auf Informations­sicherheit,
ein Recht, von Menschen und nicht von Maschinen beurteilt zu werden,
ein Recht auf Schutz vor Verwendung der Daten ohne Zustimmung, welche das digitale Leben betreffen,
sowie ein Recht, nicht vermessen und überwacht zu werden.

Die Initiative trifft den aktuellen Zeitgeist.

Hier findet gerade eine stille Revolution statt: in Genf und Neuenburg angenommen. In Genf sogar OHNE Gegenstimme im Parlament und von der Bevölkerung mit einer Mehrheit von 94%. In Jura, Wallis zurzeit in Beratung, in Luzern und Basel-Stadt Vorstösse wurden eingereicht…

Nun stimmt der Kanton Zürich (30. November) darüber ab.

Und das Verrückte?

Was für die Genfer SVP ein NoBrainer ist und in eine Kantonsverfassung gehört und von der sonst überwachungsfreundlichen Partei FDP vorangetrieben wird, ist den Zürcher Grünen zu radikal!!

Total verkehrte Welt!

Hier prallt welscher Digital­idealismus auf deutsch­schweizerische Sparmentalität.

Der Gegenvorschlag ist stark abgeschwächt. Teils aus sehr nachvollziehbaren, aber auch aus fragwürdigen Gründen.

Ich bin gespannt, ob das Original oder der Gegenvorschlag an der Urne gewinnen wird…

Hier geht es zum Artikel:

https://www.republik.ch/2025/11/10/der-traum-von-der-digitalen-unversehrtheit

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