Während den Vorbereitungen auf zwei Texte für Republik.ch (Big Tech-Lobbying und Plattformregulierung), die demnächst erscheinen werden, bin ich auf einen interessanten, relativ neuen Bericht der Eidgenössischen Finanzkontrolle EFK gestossen. Dieser dreht sich um das Schlüsselprojekt #SwissGovernmentCloud. Die Auditbehörde hat sich die die potenziellen Risiken und auch die Wirtschaftlichkeit des Projekts angeschaut. Dass darüber kaum berichtet wurde, erkläre ich mir damit, dass er auf Französisch erschienen ist (und es allgemein zu wenig Tech-Journalist:innen in diesem Land gibt).
Es steht nämlich ein Datum drin: 1. Februar sollten die Ausschreibungen starten.
Die Abwicklungen der kommenden IT-Beschaffungen droht potenziell zu einem Fiasko zu werden. Die EFK beschreibt in ihrem Bericht ein Spannungsfeld, in dem sich das zuständige BIT derzeit befindet: Einerseits wäre es für den Bund kostengünstiger und effizienter, seine Daten bei den amerikanischen IT-Firmen nach Bedarf zu speichern und «arbeiten» zu lassen.
Andererseits kritisiert die Untersuchungsbehörde, dass das BIT das Thema «Verfügbarkeit» angesichts der geopolitischen Risiken nicht adressiert hat — gemeint ist also das Szenario: «Was, wenn die Amerikaner den Stecker ziehen?»
Der Hauptkonflikt heisst: Public Cloud Effizienz versus Geopolitik-Risiken.
Die Untersuchungsbehörden schreibt dazu: «Im Hinblick auf die digitale Souveränität sieht sie jedoch das Risiko, dass zusätzliche Anforderungen oder geopolitische Ereignisse die Arbeiten zur Umsetzung des SGC beeinträchtigen könnten.»
Mehr dazu bei dnip.ch: https://dnip.ch/2026/01/19/swiss-government-cloud-ausschreibungen-desaster-vorprogrammiert/

Swiss Competition Commission launches an investigation into Google – here is why it matters
Original article is written in German. I made a translation via Deepl Pro and also added a few edits. The Swiss Competition Commission is launching an investigation into Google. The statement on the matter: “Google recently discontinued this feature in Switzerland, whilst it remains available in the European Economic Area



